Entgegen der ersten Vermutung ist eine Outdoor Sauna, die einem das
Wort „Outdoor“ suggeriert, keine Sauna an der frischen Luft, unter
freiem Himmel.
Vielmehr ist unter einer Outdoor Sauna die ursprüngliche Form der Sauna
zu verstehen, so wie sie ursprünglich in Finnland aufkam und ihren
Siegeszug durch den Rest der Welt antrat.
Eine Outdoor Sauna ist damit auf den Punkt gebracht, eine abseits der
Hauptbehausung gelegene Schwitzhütte. Ein Holzhäuschen, mit Holz
ausgekleidet, einer Feuer, bzw. Heizstelle sowie einer
Verdunstungsstelle versehen.
Die Nachteile einer Outdoor Sauna oder auch Gartensauna im Vergleich zu einer derzeit
wesentlich weiter verbreiteten Saunakabine innerhalb der eigenen vier
Wände sind zugleich auch deren Vorteile. Entscheidend sind dabei die
Vorlieben der Saunabesitzer.
Der einzige wirklich gewichtige Nachteil ist, dass für die Einrichtung
einer Outdoor Sauna zunächst ein entsprechender Platz auf dem eigenen
Grundstück gebraucht wird. Andererseits steht einem dann aber auch mehr
Platz in den eigenen vier Wänden zur Verfügung.
So mancher mag dieser Saunaform entgegensetzen, dass man um in ihren
Genuss zu kommen erst einmal das Haus verlassen muss. Auf den ersten
Blick ist das zugegebenermaßen etwas umständlich. Andererseits…auf
diese Weise gewinnt man den richtigen Abstand vom Alltagsstress, um
seinen Saunagang so richtig genießen zu können. Vor allem Personen mit
Familie wissen das zu schätzen. Kein störendes Telefongeklingel, kein
Stimmengewirr das zu einem durchdringt, keine Störungen. Hier liegt der
entscheidende Vorteil einer ausgelagerten Sauna. In dieser
Abgeschiedenheit kann man entspannen.