Nicht für jeden ist das Klima der finnischen Sauna optimal, da hier häufig sehr hohe Temperaturen um die 100 Grad herrschen. Darum bietet sich hier die Bio Sauna bzw. eine Niedrigtemperatursauna optimal an.
Bei der Biosauna liegt die Temperatur bei etwa 70 Grad. Im Gegensatz zur Finnischen Sauna ist hier auch die Luftfeuchtigkeit etwas höher und liegt bei ca. 40 Prozent. Somit kann die Sauanart als kreislaufschonender bezeichnet werden und bietet sich auch für Saunaeinsteiger gut an.
Häufig werden in der Biosauna hochwertige ätherische Öle und stimulierende Lichter eingesetzt, die dazu führen sollen, dass man sich ganzheitlich in seinem Körper wohl fühlt und die positive Wirkung der Bio Sauna noch intensiver aufnehmen und genießen kann. Auch Meditationsmusik wird zusätzlich häufig verwendet, um einen möglichst tiefen Entspannungszustand zu erreichen. Die Verweildauer in der Biosauna beträgt rd. 20-30 Minuten und somit etwas höher als jene in der finnischen Sauna. Für den Bau dieser Sauna wird häufig Fichten- oder Tannenholz verwendet.
Eine Abkühlung nach der Bio Sauna erfolgt durch eine kühle Dusche oder mit dem Kneippschlauch.
Die Schweißabsonderung liegt in der Bio Sauna bei ca. 14 g pro Minute. Dadurch kann der Körper viele Schadstoffe ausschwitzen und insofern fühlt man sich nach einem Aufenthalt in der Biosauna tiefengereinigt und belebt. Durch einen Saunagang kommt auch der Stoffwechsel in Schwung und unterstützt somit ein leichteres Abnehmen. Wichtig ist immer, nach der Sauna genügend zu Trinken, um keine Kreislaufprobleme zu bekommen.