Nach dem Saunagang dient ein Sauna Tauchbecken zur Abkühlung.
Wer regelmäßig in die Sauna geht, um ordentlich zu schwitzen, sich zu entspannen und den Organismus zu entschlacken, weiß wie wichtig es ist, nach dem Saunagang dafür zu sorgen, dass sich die weit geöffneten Blutgefäße wieder schließen. Geschieht dies nicht, wird die angenehm aufgeheizte Körperwärme schnell zur Zitterpartie. Kaum unter der Eisdusche hervorgeschlüpft, macht man sich auf den Weg zum Saunatauchbecken, in welchem der ganze Mensch untertauchen und nach geraumer Zeit den angenehmen Effekt des kalten Bades spüren kann. Der Gang zum Saunatauchbecken erst rundet den Saunabesuch ab und sorgt für ein angenehmes, wärmendes Wellnessgefühl. Erfahrene Saunisten wissen um die Wertigkeit des Saunatauchbeckens, Profis unter ihnen springen nach nur einem Atemzug vor den Augen erschütterter Neulinge, die zögernd am Rand stehen, hinein.
Saunatauchbecken werden in unterschiedlichen Größen und Materialanfertigungen angeboten.
Für den privaten Bereich empfehlen sich Saunabottiche oder Saunafässer aus Lärchen-, Fichten- oder Kambalaholz. Über eine ebenfalls hölzerne Leiter kann hineingestiegen und untergetaucht werden. Je nach Raumangebot privater Saunisten kann selbstverständlich ein Kunststoffeinsatz mit automatischer Nachfüllung in eine gemauerte, von außen verflieste Vorrichtung gesetzt oder gleich ein glasfaserverstärktes Kunststoffelement installiert werden. Kunden können sich entscheiden, ob sie eher in einer Art türkischem Bad oder in einem Wikingerzuber das Schwitzen abrunden wollen.
Im öffentlichen bzw. gewerblichen Bereich finden sich sehr häufig schwimmbeckenähnliche Saunatauchbecken, die den unbestrittenen Vorteil des Schwimmens anbieten. Oft auch noch in frischer Luft.
Diese Becken benötigen eine jährliche Überarbeitung der Außenversiegelung, damit sie für den Winterbetrieb gerüstet sind. Gemäß der Hygienevorschriften müssen über eine automatische Füllanlage pro Benutzer und Tauchgang 60 Liter Wasser nachgefüllt werden.