Sauna


Sauna Aufguss


Besonders effektiv wird der Saunagang, wird er mit einem fachmännischen Aufguss verbunden. Dabei wird langsam etwas Wasser auf die heißen Steine des Saunaofens gegossen. Die Luftfeuchtigkeit steigt dadurch unmittelbar an.

Die Aufguss Wirkung: Die Haut schwitzt stark und sondert über den Schweiß des Körpers Abfallprodukte und andere Stoffe ab. Versetzt man dem Aufgusswasser ätherische Öle oder Duftstoffe, so erhöht sich diese Wirkung noch.
Damit sich der heiße Dampf schnell überall gleichmäßig in der Sauna verteilt, wedelt der Aufgießer mit einem Handtuch kreisförmig über seinem Kopf. Manchmal schlägt er vor jedem Saunagänger das Handtuch noch zusätzlich auf und ab, um die Wärme noch genauer auf den Körper zuzuführen. Hierbei wird gleichzeitig die kühlende Luftschicht der Haut, auch Isolationsschicht oder Haftschicht genannt, bewegt. Das Gefühl von starker Hitze verstärkt sich.

Da Wärme nach oben steigt, ist es bei einem Aufguss auf den oberen Bänken der Sauna am heißesten. Wer die Hitze nicht so gut verträgt, sollte sich deshalb rechtzeitig vor dem Saunaaufguss auf eine der unteren Bänke setzen.
Die extreme Hitze nach dem Aufguss in der Sauna währt aber nicht lange. Nach nur fünf Minuten liegt der Grad der Luftfeuchte in der Sauna wieder im normalen Bereich. Die Haut und das Holz der Sauna haben den Wasserdampf dann bereits aufgenommen.

Ein Sauna Aufguss sollte nur von geschultem Personal vorgenommen werden. In öffentlichen Saunen zeigt ein Schild an der Saunatür an, wann der nächste Aufguss erfolgt. Werden falsche Essenzen oder zu viel Wasser auf einmal aufgegossen, kann es zu Unwohlsein und Verbrennungen kommen. Deshalb sollte man lieber vorsichtig die Wassermenge erhöhen, um einen Hitzeschock oder Kreislaufkollaps zu vermeiden.

Viele Saunabesucher vertragen gar keinen Aufguss. Diesen Saunagängern sollte man vor einem Saunaaufguss deshalb immer die Möglichkeit geben, die Sauna noch rechtzeitig zu verlassen.







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